Slate Digital stellt Virtual Tube Collection vor

Slate Digital bringt mit der Virtual Tube Collection drei neue Sättigungs-Module für das Virtual Mix Rack: London, New York und Hollywood.

Virtual Tube Collection

Slate Digital bringt mit der Virtual Tube Collection drei neue Sättigungs-Module für das Virtual Mix Rack: London, New York und Hollywood.

 

Die Module repräsentieren unterschiedliche Hardware-Schaltungen, die laut Hersteller über eine Vielzahl von Parametern den eigenen Anforderungen angepasst werden können. Mit dem Push-Schalter lässt sich etwa die Stärke der Klangprägung verstärken, mit dem Wechsel zwischen Preamp- und Console-Modus ändert sich die klangliche Arbeitsweise des jeweiligen Plug-ins. Die Module können als Sättigungs-Tool oder als Summierverstärker eingesetzt werden und sollen genau die Färbung, Wärme und Tiefe im Klang erzeugen, für die Röhrentechnik berühmt ist.

 

London, Hollywood, New York

Die Virtual Tube Collection formt mit den Plug-ins London, New York und Hollywood nach Herstellerangaben drei Hardware-Vorbilder nach, die sich aufgrund ihres Sounds weltweiter Beliebtheit erfreuen. London orientiert sich an einem Schaltungsdesign europäischer Herkunft, das besonders warm und in Bässen und Tiefmitten kräftig, in den Höhen eher weich klingen soll. Das Modul soll sich vor allem für den Einsatz als „Dickmacher“ anbieten, der einem Signal oder einem Mix mehr Körper verleiht. New York geht laut Hersteller deutlich aggressiver zu Werke und bietet kräftige Mitten mit viel Punch. Hollywood soll einem Mix neues Leben einhauchen – er wird plastischer, luftiger und runder.

 

Klanganpassungen

Die Module lassen sich zwischen Normal und Push umschalten, was die Intensität der Färbung beeinflussen soll. Das Umschalten zwischen den Betriebsmodi Preamp und Console verändert die grundsätzliche Arbeitsweise der simulierten Schaltung, sodass sich die Klangbearbeitung bedeutend verändern soll. Auch die Arbeitsweise des Saturation-Reglers ändert sich je nach Betriebsmodus, sodass im Preamp-Modus von subtiler Färbung bis Röhrenvollverzerrung das ganze Spektrum abgebildet werden soll, während im Console-Modus die Betonung laut Hersteller klar auf der Färbung liegt. Ein Hochpassfilter, ein Poti für das Mischungsverhältnis zwischen Dry- und Wet-Signal und ein Ausgangspegelregler vervollständigen den Funktionsumfang.

 

Preis und Verfügbarkeit

Die Virtual Tube Collection wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz exklusiv durch Audiowerk vertrieben. Es stehen die Formate AU, VST2, VST3 und AAX jeweils in 32 und 64 Bit zur Verfügung. Zur Verwendung ist ein iLok2 erforderlich. Die Virtual Tube Collection ist ab sofort im Fachhandel zum Preis von 171 EUR erhältlich.