Steinberg Dorico 1.2: Update bringt intelligente Stichnoten und Percussion

Steinbergs Update von Dorico auf die Version 1.2 bringt einige neue Funktionen, darunter intelligente Stichnoten und Percussion. Alles Weitere lesen Sie hier.

Dorico 1.2 Aufmacherbild

Dorico 1.2 kommt laut Steinberg mit Funktionen für die intelligente Vorbereitung von Partituren mit Stichnoten in Instrumentenstimmen, die dynamisch mit ihrem Ausgangsmaterial verknüpft sind, flexibler, nicht-tonaler Percussion, publikationsreifem Fingersatz für Piano und andere Instrumente sowie weiteren Verbesserungen.

Das Hinzufügen von Stichnoten (Cues) zu Instrumentenstimmen ist eine der zeitaufwändigsten Aufgaben bei der Vorbereitung von Notenblättern für eine Aufführung. Dorico 1.2 soll hier mit einer neuen zeitsparenden Herangehensweise überzeugen. Stichnoten werden laut Hersteller automatisch formatiert und erlauben dem Anwender auszuwählen, welche Notationen dem Musiker angezeigt werden. Sie sind auch dynamisch mit ihrem Ausgangsmaterial verknüpft: Jede Änderung am Ausgangsmaterial wird automatisch auch für die Stichnoten übernommen.

Doricos Ansatz für das Handling von Instrumenten und Musikern wurde in der neuen Version um die Notation für nicht-tonale Percussion erweitert. Komponisten können nach Herstellerangaben Percussion-Instrumente schnell von einem Musiker zu einem anderen verschieben, wobei die Stimmen automatisch upgedatet werden und das gleiche Ausgangsmaterial kann in unterschiedlichen Layouts anders angezeigt werden. Dorico 1.2 soll außerdem eine umfassende Unterstützung von Schlagzeug-Notation mit schneller und flexibler Eingabe über das MIDI-Keyboard oder die Computer-Tastatur oder Maus beinhalten.

Aufbauend auf den bestehenden Features führt Dorico 1.2 eine umfangreiche Unterstützung von Fingersatz ein. Fingersatz ist laut Hersteller einfach einzugeben, wird automatisch positioniert und beinhaltet die Unterstützung von stummen Fingerwechseln, eingeklammerten Fingersätzen zum Halten von Noten und mehr. Es soll außerdem Features für den Fingersatz von Bläsern und Streichern mit speziellen Notationen für die Zugposition der Posaune, Ventilstellung beim Horn und Zeichen für Lagenwechsel auf dem Griffbrett geben.

Dorico 1.2: weitere Neuerungen (Herstellerangaben)

• Ändern Sie die Größe von praktisch jedem musikalischem Zeichen mit neuen benutzerdefinierten Skalierungsoptionen.
• Neue zeitsparende Tools für den Aufbau von Akkorden über ein spezielles Popover, mit dem Sie Oktaven, Terzen und Sexten hinzufügen oder sogar komplette Blockakkorde aufbauen können – über oder unterhalb mit wenigen Tastenanschlägen.
• Unterstützung von Shape Notes oder Sacred-Harp-Notation mit umfassender Unterstützung von Vier- und Sieben-Shape-Systemen wie sie von Gemeindechören in den USA und anderswo verwendet werden
• Unterstützung von Figurenotes-Farben, einem Farbsystem für Noten entsprechend ihrer Tonhöhe, die speziell im Bildungsbereich für Schüler mit Lernschwierigkeiten eingesetzt werden
• Viele Optimierungen der Benutzeroberfläche, darunter eine konsistente Verwendung der vom User gewählten Maßeinheiten im gesamten Programm, Optimierungen der Druckansicht, schnelles Ausblenden von Hinweisen, schnelles Umschalten zwischen der Gesamtpartitur und dem zugehörigen Part-Layout mit einem einzigen Tastendruck und vieles mehr

Preise und Verfügbarkeit

Dorico 1.2 steht ab sofort als kostenloses Update für bestehende Dorico-Nutzer bereit. Neue Kunden, die erstmalig Dorico kaufen, erhalten Dorico 1.2 automatisch bei der Installation. Die Dorico-Vollversion ist bei Fachhändlern vor Ort oder direkt im Steinberg-Online-Shop erhältlich.

579 Euro
349 Euro (Studenten und Lehrer)
299 Euro (Crossgrade von Finale und Sibelius)
179 Euro (Crossgrade von Finale und Sibelius für Studenten und Lehrer)