Roli stellt Seaboard Block und Touch Block vor

Bei den beiden Geräten Seaboard Block und Touch Block handelt es sich um Erweiterungen für die letztes Jahr vorgestellte Blocks-Familie.

Seaboard Block Touch Block
Seaboard Block (rechts), Touch Block (links oben) und Lightpad Block (links unten)

Bei den beiden Geräten Seaboard Block und Touch Block handelt es sich um Erweiterungen für die letztes Jahr vorgestellte Blocks-Familie. 

Roli Blocks ist eine portable Produktionshardware, die durch verschiedene Module an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Die Verbindung der einzelnen Blocks erfolgt über Magnete. Zu Beginn standen drei Geräte zur Verfügung: der Lightpad-, Live- und Loop-Block. Nun erweitert der englische Hardware-Hersteller sein System um drei Module. 

Roli Seaboard Block

Der Seaboard Block basiert – wie der Name bereits erahnen lässt – auf Rolis Seaboard-Design. Das Seaboard interpretiert die klassische Tastatur eines Klaviers laut Hersteller als durchgehende, weiche, druckempfindliche Oberfläche. Die Tasten werden hier durch sogenannte Keywaves ersetzt. Der Seaboard Block verfügt über 24 Keywaves, was zwei Oktaven entspricht, und soll dank der „5 Dimensions of Touch“ (Anschlagen, Drücken, Gleiten, Rutschen, Heben) ein sehr expressives Spielen und Kontrollieren von Klängen erlauben. Zur Stromversorgung und anstelle einer MIDI-Schnittstelle befindet sich ein USB-C-Anschluss am Gerät. Der Hersteller bescheinigt dem Seaboard Block jedoch auch volle MIDI-Kompatiblität über Bluetooth LE. Das Gerät kommt mit einem Software-Bundle, bestehend aus Noise-App, dem neuen Equator Player mit 200 Sounds sowie Blocks Dashboard. 

Roli Touch Block 

Mit Hilfe des Touch Blocks können Sie laut Roli die fünf Touch-Dimensionen Ihres Lightpad Blocks oder Seaboard Blocks kontrollieren. Strike stellt die Empfindlichkeit für seitliche Fingerbewegungen ein. Bei maximalem Glide-Wert soll sich die Oberfläche wie das Griffbrett einer Violine verhalten. Der Mindestwert hingegen entspricht laut Hersteller eher dem Verhalten einer klassischen Klaviatur mit dedizierten Tasten, die nicht auf seitliche Bewegungen reagieren. Slide steuert die Empfindlichkeit des Seaboard und Lightpad Blocks auf Hoch- und Abwärtsbewegungen mit dem Finger. Somit können Sie festlegen, ob Sie die ganze Taste zur Modulierung des Soundparameters nutzen oder nur leichte Fingerbewegungen. Press stellt die Druckempfindlichkeit ein, mit der eine Note gehalten wird. Lift bestimmt die Empfindlichkeit im Bezug auf die Geschwindigkeit, mit der die Finger von der Oberfläche gehoben werden. Strike Lock legt die Anschlagsdimension auf einen bestimmten Wert fest, der mittels +/- Tasten anpassbar ist. Das soll laut Hersteller vor allem nützlich sein, wenn man jede Note bei gleicher Lautstärke spielen will. Mit der Glide-Lock- – auch als „Portamento Mode“ bekannten – Funktion gleitet man in der Tonhöhe von einer Note zur nächsten und stellt die Geschwindigkeit mit den +/- Tasten ein. Der Piano Mode entfernt jegliche Berührungsansprache außer Anschlag (Velocity), damit der Block sich genau so verhält wie eine klassische Klaviatur. 

Preise (UVP): 
Seaboard Block    392 EUR
Touch Block    106 EUR