Royer Labs R-10: Bändchenmikrofon für Studio und Bühne

Royer Labs präsentiert das R-10. Das passive Bändchenmikrofon soll sich mit seinem warmen und natürlichen Klang sowohl für den Einsatz im Live- als auch im Studiobereich eignen.

Royer Labs R-10
Das Royer Labs R-10 Bändchenmikrofon wird in einem gepolsterten Aluminiumkoffer inklusive einer flexiblen Mikrofonhalterung und einem Windschutz ausgeliefert.

Royer Labs präsentiert das R-10. Das passive Bändchenmikrofon soll sich mit seinem warmen und natürlichen Klang sowohl für den Einsatz im Live- als auch im Studiobereich eignen.

Das von Hand in Kalifornien gefertigte R-10 verfügt über ein 2,5 Mikrometer dünnes Offset-Bändchenelement aus laut Hersteller reinem (99,99 Prozent) Aluminium, das ebenfalls im Royer-Klassiker R-121 zum Einsatz kommt. Dazu gesellt sich ein von David Royer entwickelter Custom-Transformator inklusive Brummkompensation zur Abwehr elektromagnetisch induzierter Störgeräusche. Das Mikrofon bietet laut Royer Labs einen Grenzschalldruckpegel von 160 dB bei 1 kHz und soll sich somit unter anderem für die Live- und Studioabnahme von E-Gitarrenverstärkern eignen und einen warmen, druckvollen Klang bieten.

Royer Labs R-10 Vorderseite
Das Royer Labs R-10 ist laut Hersteller aus reinem Aluminium gefertigt.

Royer Labs R-10: Dreischichtiger Windschutz und Bändchenwandler mit elastischer Aufhängung

Das R-10 verfügt über einen dreischichtigen Windschutz sowie einen Bändchenwandler mit integrierter elastischer Aufhängung, der ursprünglich für das Royer R-101 entwickelt wurde. Der Windschutz soll bei der Vermeidung von Pop- und Explosivlauten helfen und gleichzeitig zu einer Reduktion des Nahbesprechungseffekts führen. Dadurch lassen sich laut Hersteller sowohl Gitarrenverstärker als auch akustische Instrumente im Close-Miking-Verfahren abnehmen, ohne mit den sonst üblichen starken Bassanhebungen kämpfen zu müssen. Zudem soll der interne Bändchenübertrager das Bändchenelement vor Erschütterungen und Vibrationen schützen, was zu einer längeren Haltbarkeit des Bändchenelements beiträgt.
Der Übertrager von David Royer wurde dazu entwickelt, Sättigungseffekte bei extrem hohen Pegeln zu minimieren, wodurch sich Übersteuerungen vermeiden lassen. Durch das offene Mikrofonkorb-Design werden laut Hersteller stehende Wellen und damit verbundene Kammfiltereffekte reduziert. Das Resultat soll ein weicher Frequenzgang mit hoher Phasenlinearität und einem verzerrungsarmen Klang sein.

Royer Labs R-10

Erhältlich ab: sofort
Preise (UVP):
569 EUR
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