Mictic macht den Körper zum Instrument

Das Schweizer Start-Up-Unternehmen Mictic AG will mit dem Mictic-Armband das Musikmachen revolutionieren. Für den Markteintritt hat sich die Firma mit Sitz in Zürich mit der Swiss Startup Factory zusammengetan.

Mictic_Armband

Das Schweizer Start-Up-Unternehmen Mictic AG will mit dem Mictic One-Armband das Musikmachen revolutionieren. Nach einer dreijährigen Entwicklungsphase hat sich die Firma mit Sitz in Zürich für den Markteintritt mit der Swiss Startup Factory zusammengetan.

Mictic One erzeugt Klänge in Echtzeit, die auf Körperbewegungen basieren. Realisiert wird dies durch einen im Armband integrierten Sensor. Anhand dessen werden Bewegungen registriert und dementsprechende Klänge ausgelöst. Es soll wohl diverse Soundsets wie Piano, Cello, Drum&Bass sowie Roboter-Klänge zur Auswahl geben; genauere Infos dazu sowie ob eigene Soundsets geladen werden können, gibt es bisher noch nicht.

Die Klangerzeugung geschieht in der kostenlosen dazugehörigen App, die es für iOS und Android gibt. Daten zwischen App und Armband werden per Bluetooth ausgetauscht. Bis zu vier Mictic One können gleichzeitig verbunden werden. Um auch zu hören, was man da eigentlich spielt, benötigt man Kopfhörer oder Boxen, die mit dem Handy verbunden werden können. Die Latenzzeit variiert laut Hersteller zwischen 12 und 210ms, je nach Wiedergabegerät.

Das Mictic One-Armband soll innerhalb von 30 Minuten per USB-C aufgeladen sein. Die Laufzeit bei vollem Akku wird mit vier Stunden angegeben. Mictic One ist größenverstellbar von 100 bis 200mm.

Verfügbar ab: 1. Quartal 2020

Preis (UVP): (2 Bänder mit Sensoren) $119 für Vorbesteller, regulär $139

Weitere Infos: Mictic AG