Celemony kündigt Schnittstellenerweiterung ARA 2 an

Auf der NAMM Show in Los Angeles stellt Celemony Version 2 der ARA (Audio Random Access)-Extension vor. Über die Schnittstellenerweiterung ARA kommunizieren Plug-ins und DAWs umfassender miteinander und arbeiten dadurch besser zusammen. Die neue Version 2 verspricht nun erweiterte Möglichkeiten.

Auf der NAMM Show in Los Angeles stellt Celemony Version 2 der ARA (Audio Random Access)-Extension vor. Über die Schnittstellenerweiterung ARA kommunizieren Plug-ins und DAWs umfassender miteinander und arbeiten dadurch besser zusammen. Die neue Version 2 verspricht nun erweiterte Möglichkeiten.

Die neue Spezifikation ARA 2 ermöglicht unter anderem das simultane Bearbeiten mehrerer Spuren, das Übermitteln von Akkordspur-Informationen zwischen DAW und Plug-in, nahtlose Clip-Grenzen (die das manuelle Setzen von Crossfades überflüssig machen), eine Undo-Verzahnung mit der DAW und vieles mehr. Um diese Möglichkeiten nutzen zu können, müssen sowohl DAW als auch Plug-in ARA 2 unterstützen. In dieser Hinsicht soll ARA 2 flexibler sein und sich nun einfacher in eine Vielzahl von DAWs und Plug-ins integrieren lassen. Die Features, die dann zur Verfügung stehen, ergeben sich laut Hersteller allerdings erst durch die jeweilige Kombination aus Plug-in und DAW. Celemony stellt eine Melodyne-Version mit ARA 2 für das Frühjahr in Aussicht, der Betatest hat bereits begonnen. ARA 2 wurde gemeinsam mit bisherigen und neuen ARA-Partnern entwickelt. Erste Implementierungen sind bereits angekündigt: So arbeitet Entwicklungspartner Presonus bereits an einer entsprechenden Studio-One-Version und auch Cockos hat für Reaper einen ARA-2-Integration angekündigt. Apple hat mit Logic Pro X 10.4 zur NAMM 2018 bereits eine ARA-Unterstützung auf Basis von ARA 2 veröffentlicht.

Celemony ARA 2 Aufmacherbild