Musikvermarktung 2.0 (Special-Teaser)

Möchte man als Musiker kommerziellen Erfolg, ist es mit Musikalität allein nicht getan. Wer nicht bei einem Label untergekommen ist, muss wissen, wie man sich als Künstler selbst vermarktet. Mit unserem Special liefern wir Ihnen das notwendige Know-how.

Telekhovskyi/Shutterstock.com

Möchte man als Musiker kommerziellen Erfolg, ist es mit Musikalität allein nicht getan. Wer nicht bei einem Label untergekommen ist, muss wissen, wie man sich als Künstler selbst vermarktet. Mit unserem Special liefern wir Ihnen das notwendige Know-how.

 

Wer versucht, als Musiker Geld zu verdienen, wird schnell feststellen, dass Zeit eine höchst kostbarste Ressource sein kann. Ein Tag hat leider nur 24 Stunden. Selbst als Band – wenn man also seine Aktivitäten leicht auf mehrere Personen verteilen kann – gerät man in puncto Marketing schnell an seine Grenzen. Aufgaben gibt es reichlich: Presse-Arbeit, Live-Booking, Merchandise, Management, Social-Media-Pflege – und irgendwann wollen schließlich auch Songs geschrieben, aufgenommen und unters Volk gebracht werden. Schon eines dieser Felder reicht im Grunde aus, um voll beschäftigt zu sein. Da man in den meisten Fällen neben der Musik ja auch noch einen anderen Job hat, um Geld zu verdienen, und hin und wieder sicher auch Freunden und Familie Zeit zu widmen ist, kann der Stresslevel schnell in kritische Regionen vordringen.

 

Es gibt verschiedene Wege, dennoch erfolgreich seinen Weg als professioneller Musiker fortzusetzen: Entweder man kann sich gut organisieren, hat enormes Glück (sprich: wird von einem Major-Label entdeckt, das einem dann viel abnimmt) oder man beschließt, sich für eine bestimmte Zeit voll der Musik zu widmen. Für Letzteres benötigt man natürlich ein gewisses Budget, das es einem erlaubt, sich eine Auszeit in puncto Dayjob zu nehmen. Möglich ist auch, sich nach einer Förderung umschauen. Ansprechpartner wären hier zum Beispiel: der Deutsche Musikrat, SOMM, das Goethe-Institut, GEMA, GVL, die Initiative Musik und der Bundesverband Musikindus­trie. Auf regionaler Ebene kann es sich zudem lohnen, bei Kulturämtern oder Industrie- und Handelskammern anzufragen.

 

 

Für den Rest des Specials können Sie einen Blick in die Ausgabe 02/16 werfen.