iOS-Musik-Apps im Überblick

Stöbern Sie im App Store in der Kategorie Musik, stoßen Sie auf viele, sehr verschiedene Applikationen. Fast für jede Situation bekommen Sie ein nützliche Hilfe serviert. Mit der folgenden Auswahl an iOS-Musik-Apps geben wir Empfehlungen für die Musikproduktion.

iOS-Musik-Apps Kollage

Stöbern Sie im App Store in der Kategorie Musik, stoßen Sie auf viele, sehr verschiedene Applikationen. Fast für jede Situation bekommen Sie eine nützliche Hilfe serviert. Mit der folgenden Auswahl an iOS-Musik-Apps geben wir Empfehlungen für die Musikproduktion. 

iOS-Musik-App Korg Module Screenshot
Bei Korg Module handelt es sich um einen vielseitigen, per In-App-Käufe erweiterbaren Player.

iOS-Musik-Apps: Instrumente

Ein iOS-Gerät ist zunächst als flexibles Soundmodul verwendbar. Mit ihm lässt sich das betagte Digitalpiano oder ein aktuelles Controller-Keyboard durch verschiedene Apps klanglich aufwerten. 

• Für Klaviersounds bieten sich iGrand sowie iLectric Piano für je 22 Euro und vor allem Neo-Soul Keys für klassische E-Pianos an. Letzere App deckt mit In-App-Käufen viele Klangfacetten ab.

• Ein vielseitiger Player mit allen üblichen Keyboard-Sounds ist Korg Module (44 Euro). Per In-App-Kauf sind weitere Sounds installierbar, auch der beliebte Ivory Mobile Grand von Synthogy.

• Wenn es preiswerter sein soll, ist SampleTank (22 Euro) ein guter Deal.

• Fulminante Orchesterklänge liefert die App iSymphonic (11 Euro).

• Zum Stacken mehrerer Lieblings-Instrumenten-Apps auf einem iOS-Gerät sollten Sie eine Host-App wie Audiobus 3 (11 Euro) oder AUM – Audio Mixer (21 Euro) installieren. Alle Host-Apps bieten die Möglichkeit, ein externes MIDI-Keyboard anzuschließen und damit die entsprechenden Klangerzeuger zu spielen. Als Interface ist Korg plugKey sehr praktisch für Keyboarder.

iOS Musik App SynthMaster Screenshot
SynthMaster ist in der Basis-Version kostenlos und lässt sich wie Korg Module durch kostenpflichtigen Content erweitern.

Synthesizer-Apps

Für das iPad gibt es Synthesizer bis zum Abwinken: Wer sich für modulare Synthesizer interessiert, findet hier eine schier unerschöpfliche Spielwiese, die zudem an Hardware angeschlossen und mit dieser kombiniert werden kann.

• Eine tolle Instrumenten-App mit historischen Wurzeln ist Moog Model 15 (11 Euro). Den gleichnamigen Modularsynthesizer von 1973 hat Moog detailgetreu auf der iOS-Plattform rekonstruiert.

• Für moderne charaktervolle Klänge ist wiederum der Animoog (11 Euro) ein toller Kandidat.

• Die App Synthmaster von KV331 Audio ist ein trendiger Player mit üppiger Bibliothek für EDM. In der Basis-Version mit 100 Presets ist SynthMaster kostenfrei. Per In-App-Kauf lassen sich über 30 Sound-Sets mit über 1.800 Presets erwerben.

• Ein toller Player mit über 150 Patches ist Alchemy, den Sie innerhalb von Apple GarageBand (ab Version 2.2) bekommen.

• Der Wavetable-Synthesizer Waldorf Nave (22 Euro) ist angenehm intuitiv bedienbar und gefällt durch seinen eigenständigen Klang.

• Mit PPG Infinite (22 Euro) bringt Wolfgang Palm den jüngsten Wavetable-Synth aufs iPad. Stark und zeitlos ist auch der Thor Polysonic Synthesizer (17 Euro).

• Der Sunrizer Synth (11 Euro) ist ein virtuell-analoger Kandidat im Stile des Roland JP-8000.

• Von Arturia gibt es eine Reihe von emulierten Vintage-Synths. Sie sollten die Vector-Synthese des iProphet (10,99 Euro) probieren.

• Additive Synthese meistern Sie mit dem Addictive Synth (7,99 Euro), für FM-Synthese kommt der TF7 Synth gratis aufs iPad.

iOS-Musik-App Patterning Screenshot
Auffällig an Patterning: das kreisförmige User-Interface.

Beats und Grooves

Die Beat-Erstellung am iPad ist nicht nur ein purer Spaß, sondern auch effektiv: Fürs Projektstudio und für den Live-Gig gibt es überzeugende iOS-Musik-Apps mit Akustik- und Electronic-Drums. Die erstellten Grooves können schließlich als Loops in die DAW auf dem Studiorechner importiert werden.

• Neben Arturia iSpark (22 Euro) ist die App Elastic Drums (8 Euro) eine der wenigen Drum-Apps, die Drum-Synthesizer und Drum-Sampler verbindet und sich trotz der Komplexität intuitiv bedienen lässt.

• Weit oben liegt die App Patterning (11 Euro), die mit kreisförmigem Benutzer-Interface optisch animiert und hohes Kreativ-Potenzial bietet.

• Gute Dienste leistet die NI iMaschine 2 (11 Euro), bei der Sie auf eine große Soundbibliothek (Expansions per In-App-Kauf) zugreifen können.

• Die klassische Akai MPC lebt als iMPC (8 Euro) weiter. Auch hier sollten nicht allein Hip-Hopper zuschlagen.

• Einem klassischen Drum-Computer nachempfunden ist die App DM2 (5,50 Euro) mit solider Ausstattung. Noch mehr Retro vermittelt die FunkBox Drum Machine (5,50 Euro).

Attack Drums (22 Euro) von Waldorf ist ein Drum-Synthesizer plus Vocoder.

• Wenn Sie einen fähigen Akustik-Schlagzeuger suchen, greifen Sie zu Drum Perfect (8 Euro) mit realistisch klingenden Natursounds. Speziell für jazziges Besenschlagzeug ist Soft Drummer (20 Euro) ein guter Tipp.

• Wenn Sie traditionelle Klänge einmal auf dem Touchscreen anstelle der Tastatur spielen möchten, probieren Sie ThumbJam (10 Euro), eine der ältesten und besten Live-Performance-Apps.

• Beim Drum-Synthesizer Impaktor (5,50 Euro) von BeepStreet gibt es eine Besonderheit: Klänge lassen sich mittels akustischer Impulse über das eingebaute Mikrofon des iOS-Geräts triggern.

Die Apps sind nicht alles

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Special der KEYS-Ausgabe 10/17, in dem wir uns umfangreich mit dem Thema Musikproduktion unter iOS auseinandergesetzt haben. Dort erhalten Sie neben den teilweise hier genannten App-Tipps auch Informationen zu iOS-Geräten und dem passenden Zubehör sowie zum Betriebssystem selbst. 

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