Kurztest: iZotope Neutron – 3D-Audio-Special

Binaurale Plug-ins erlauben nicht nur den uneingeschränkten Einsatz von Effekten, sondern auch eine Klangbearbeitung.

Binaurale Plug-ins erlauben nicht nur den uneingeschränkten Einsatz von Effekten, sondern auch eine Klangbearbeitung.

iZotope Neutron ist eine intelligente Suite für das Abmischen und beinhaltet einen dynamischen Equalizer mit 12 Bändern, alternativen Filtercharakteristika und Side-Chain-Option, einen Kompressor, Limiter, Transient-Shaper und Exciter, alle mit drei Bändern. In der Advanced-Version ist iZotope Neutron mehrkanalfähig bis 7.1.
Neutron bietet einzigartige Besonderheiten: Die einzelnen Module verfügen über einen Lern-Modus, der Trennfrequenzen für die drei Bänder vorschlägt. Der lernfähige Track-Assistant erkennt die Instrumentengattung, die bearbeitet werden soll und schlägt eine komplette Konfiguration, unter anderem mit Wahl der Kompressor-Modelle, Exciter-Algorithmen und einer Korrekturkurve für den Equalizer, vor. Arbeitet man mit mehreren Neutron-Instanzen in unterschiedlichen Mischerkanälen, so kommunizieren die Instanzen untereinander: Ein Masking-Meter gibt Auskunft über kritische Frequenzbereiche, die von mehreren Instrumenten gleichzeitig beansprucht werden, und hilft beispielsweise dabei, Bass und Bassdrum per Equalizer zu trennen. Diese Operation kann komfortabel innerhalb einer Instanz zentral erledigt werden.
In puncto Audioqualität spielt iZotope Neutron zweifellos in der Oberliga mit. Hier zahlt sich die langjährige Erfahrung des Herstellers mit Vorläufern wie Alloy und Ozone aus. Durch die praxisnahe, vereinfachten Bedienung und die erwähnten musikalisch sinnvollen, innovativen Neuerungen erlaubt es Neutron auch tontechnischen Einsteigern, von dieser Qualität zu profitieren. Ein umfangreicher Test folgt in KEYS-Ausgabe 01/17.

Zum Hersteller: www.izotope.com

Das zugehörige Special finden Sie in der Ausgabe 12/16.