"Faszinierend, wie vielfältig sich der Virus einsetzen lässt"

NoComment über den Access Virus

Zu den begeisterten Nutzern des Access Virus zählt auch die deutsche Synthpop-Band Nocomment. Im KEYS-Interview berichten Sängerin Franziska und Keyboarder Tom von ihrer Zuneigung zu dem Ausnahme-Synthesizer.


 


Seit wann setzt ihr den Virus ein?


Tom: Etwa seit 2002, sowohl im Studio als auch live.


 


Warum seid ihr bekennende Virusholics, wie habt ihr euch mit dem Synth infiziert?


Franzi: Aus der Ferne haben wir den Virus eigentlich schon seit Virus-A-Zeiten beäugt, aber so richtig auf den Geschmack kamen wir durch unseren Produzenten José Alvarez, der mit dem Virus eigentlich jeden Song nochmal derart druckvoller machte, dass wir auf den einzigartigen Sound auch bei uns im "nanocube" nicht mehr verzichten wollten.


Tom: Es ist immer wieder faszinierend, wie vielfältig sich der Virus einsetzen lässt, gerade live zahlt sich das aus. Er klingt zeitgemäß und präsent ohne zu nerven und kann gleichzeitig bei Bedarf so retro klingen, wie keiner der Virtuell-Analogen.


 


Was ist die Stärke des Instruments?


Tom: Stark finde ich neben den guten Presets und der Vielseitigkeit die VST-Anbindung der aktuellen Generation. Das ist echtes totales Recall, wie man es sich von jedem Hardware-Gerät wünschen würde.


Franzi: Besonders komfortabel am Virus TI finde ich die Soundverwaltung. Das war ja schon ein Fortschritt beim Virus Powercore, aber im TI ist es selbst für Soundsammler wie mich einfach, den Überblick zu behalten und auf alle Patches schnell zugreifen zu können.


 


Wofür wird der Virus bei Nocomment bevorzugt eingesetzt?


Tom: Auf unserer DVD "Polyradah" haben wir von seinen Surroundfähigkeiten kräftig Gebrauch gemacht, hier vor allen Dingen bei Flächen, Arps und Effektsounds.


 


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