Raketenstart bei Waldorf
Samstag, der 16. März 2013


Mit dem Rocket hat Waldorf einen Mini-Synthesizer angekündigt, der laut Hersteller „messerscharfe Lead-Sounds, satte, vor Fett triefende Bässe und/oder weiche Synthesizer-Sounds“ erzeugt, die bei Bedarf als bis zu achtstimmiger Akkord erklingen.

Alle Funktionen, die den Synthesizer-Klang maßgeblich beeinflussen sind dabei auf der Bedienoberfläche zugänglich. Das Waldorf-typische Multimode-Filter mit den Betriebsarten Low-, Band- und High-Pass kann bis zur Eigenresonanz gefahren werden. Letzteres ist analog aufgebaut, Informationen zum technischen Aufbau der Oszillator-Sektion liegen uns nicht vor, klar ist aber, dass diese Pulsweitenmodulation und Hard-Sync beherrscht und mit bis zu acht Oszillatoren im Unison-Modus auch Akkorde oder Sägezahn-Schwebungen erzeugen kann. Die integrierte Boost-Funktion addiert dem Grundklang laut Hersteller dann auf Wunsch noch eine „schiere Boshaftigkeit“. Eine LFO-Sektion beherbergt zudem einen Arpeggiator, der sich per MIDI mit der Außenwelt synchronisieren lässt. À propos Außenwelt: Der Mini-Synthesizer versorgt sich über USB mit dem nötigen Strom und kann per VCF-Eingang auch externe Signale verarbeiten.

Der Waldorf Rocket wird komplett in Deutschland entwickelt und gebaut und soll noch im März für 244 Euro ausgeliefert werden.  

www.waldorfmusic.de

 
 




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